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Paketversand Preisvergleich

Paketversand Preisvergleich 2026: Aktuelle Preise von DHL, Hermes, DPD, GLS und UPS im direkten Vergleich. Finde den günstigsten Versand für dein Paket.

person Versandlexikon Redaktion calendar_today 20. März 2026 schedule 8 Min. Lesezeit

Die Versandkosten in Deutschland variieren je nach Paketdienst, Paketgröße und Gewicht erheblich. Wer regelmäßig Pakete versendet, kann durch einen gezielten Preisvergleich bares Geld sparen. Wir haben die aktuellen Preise von DHL, Hermes, DPD, GLS und UPS für den nationalen Versand zusammengestellt und zeigen, welcher Anbieter in welcher Gewichtsklasse am günstigsten ist.

Preisvergleich nach Gewichtsklassen

Die Preise der Paketdienste unterscheiden sich je nach Gewichtsklasse teils deutlich. Im Folgenden vergleichen wir die Online-Preise für den nationalen Versand innerhalb Deutschlands – der günstigste Weg, ein Paket aufzugeben.

Kleine Pakete bis 2 kg

Für kleine, leichte Sendungen bis 2 kg bieten sich vor allem Päckchen-Tarife an. DHL bietet das Päckchen S ab 3,99 € und das Paket 2 kg ab 5,49 € an. Hermes liegt mit dem Päckchen ab 4,50 € dazwischen. DPD startet bei 5,49 € für ein Paket bis 3 kg. GLS bietet Pakete ab 5,99 € an, während UPS mit Preisen ab 7,95 € im Vergleich am teuersten ist. Für Gelegenheitsversender kleiner Waren ist DHL mit dem Päckchen S am günstigsten.

Mittlere Pakete bis 10 kg

In der mittleren Gewichtsklasse wird der Vergleich interessanter. DHL bietet das Paket 5 kg ab 6,99 € und das Paket 10 kg ab 9,49 € an. Hermes ist mit dem M-Paket (bis 10 kg) ab 7,49 € oft günstiger. DPD berechnet für Pakete bis 10 kg ab 7,99 €. GLS liegt bei etwa 8,49 € und UPS bei rund 11,95 €. In dieser Klasse liefern sich Hermes und DHL ein enges Rennen, wobei Hermes bei 10-kg-Paketen leicht im Vorteil ist.

Schwere Pakete bis 31,5 kg

Bei schweren Paketen zeigt sich der größte Preisunterschied. DHL bietet das Paket 31,5 kg ab 16,49 € an. Hermes ist mit dem L-Paket (bis 25 kg) ab 14,95 € und dem XL-Paket (bis 31,5 kg) ab 23,95 € in der mittleren Klasse günstiger, bei Maximalgewicht jedoch teurer. DPD berechnet für Pakete bis 31,5 kg ab 13,99 € und ist damit in dieser Klasse oft am günstigsten. GLS liegt bei rund 15,49 € und UPS bei circa 19,95 €. Für schwere Pakete lohnt sich ein genauer Vergleich, da DPD hier häufig die Nase vorn hat.

Zusätzliche Kostenfaktoren

Neben dem reinen Paketpreis gibt es weitere Faktoren, die die Gesamtkosten beeinflussen können. Versicherung, Zusatzleistungen und der Buchungsweg spielen eine wichtige Rolle.

Versicherung und Haftung

Die Standardversicherung variiert stark: DHL versichert bis 500 €, Hermes nur bis 50 €, DPD bis 520 €, GLS bis 750 € und UPS bis 510 €. Wer wertvolle Waren versendet, sollte die Höherversicherung einkalkulieren. Bei DHL kostet diese ab 4,99 €, bei Hermes ab 2,50 € für Versicherung bis 500 €. GLS bietet mit der höchsten Standardversicherung das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in dieser Kategorie.

Filiale vs. Online-Frankierung

Alle Paketdienste bieten günstigere Preise bei der Online-Frankierung. Bei DHL spart man 0,50 bis 2,00 € gegenüber dem Filialpreis. Hermes gewährt ebenfalls Online-Rabatte von rund 1,00 €. DPD und GLS sind primär auf Online-Buchung ausgelegt. Tipp: Wer den günstigsten Preis möchte, sollte immer online frankieren und das Paket dann im nächsten Shop oder an einer Packstation abgeben.

Versandplattformen und Portale

Neben der direkten Buchung beim Paketdienst gibt es Versandplattformen wie Packlink, Sendcloud oder Shippo, die Sonderkonditionen ausgehandelt haben. Über diese Portale können Versender häufig noch günstiger versenden als über die offiziellen Online-Preise. Besonders für Vielversender und Online-Händler lohnt sich die Nutzung solcher Plattformen, da sie zusätzlich praktische Funktionen wie Adressvalidierung, Massenlabel-Erstellung und Multi-Carrier-Versand bieten.

Tipps für den günstigsten Versand

  • Immer online frankieren – spart bei jedem Paketdienst gegenüber dem Filialpreis.
  • Verpackung optimieren – ein kleinerer Karton kann in eine günstigere Größenklasse fallen.
  • Versandplattformen nutzen – Portale wie Packlink bieten oft bessere Konditionen als die Direktbuchung.
  • Gewicht und Maße prüfen – manchmal ist das Volumengewicht entscheidend, nicht das tatsächliche Gewicht.
  • Rahmenverträge abschließen – für Geschäftskunden mit regelmäßigem Versandvolumen lohnen sich individuelle Konditionen.
  • Sonderaktionen beachten – alle Paketdienste bieten saisonal vergünstigte Tarife an, besonders vor Weihnachten oder zum Black Friday.